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Japanische Himbeere

Rubus phoenicolasius
Essbarkeit7Sonstiger Nutzen1
Strauch3×2,5 mZone 4–8Halbschatten🍎 Essbar

Wächst das bei mir?

Japanische Himbeere ist bis Zone 4 winterhart und übersteht damit in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz normale Winter im Freien.

Oder gleich hier für deinen Standort prüfen:

Winterhärte nach USDA-Zone, Sommerwärme nach Wärmesumme – dieselben Werte, mit denen die App und der Pflanzenfinder rechnen.

Steckbrief

Familie
Rosaceae
Wuchsform
Strauch
Wuchshöhe
3 m
Kronenbreite
2,5 m
Wachstum
mittel
Lebensdauer
15 Jahre
Erster Ertrag
nach 2 Jahren
Winterhärte
Zone 4–8
Schattentoleranz
Halbschatten
Boden
Sand, Schluff, Lehm
Bodenfeuchte
feucht – sehr nass
pH-Wert
5,5 – 7
bedornt

Blüte & Ernte

J F M A M J J A S O N D
Blüte

Zeiten gelten für die Nordhalbkugel in gemäßigtem Klima und verschieben sich mit Höhenlage und Sorte.

Nutzung

Essbar7 von 10
Sonstige Nutzung1 von 10

Essbar: Die Früchte reifen im Frühsommer und sind etwa ein Zentimeter groß. Sie schmecken süß-säuerlich und können frisch gegessen werden. Aufgrund ihres Aromas werden sie auch für Marmeladen und Gelees verwendet. Die Früchte sind selten von Schädlingen befallen. Es sind keine besonderen Vorbehandlungen nötig, jedoch sollten nur vollreife Früchte verzehrt werden.

Sonstige Nutzung: Die Japanische Himbeere wird gelegentlich als Zierpflanze verwendet, da ihre roten Stängel auch in der kalten Jahreszeit Farbe in den Garten bringen. Sie bildet dichte Bestände, die als Sichtschutz oder Windschutz dienen können. Das Holz und andere Pflanzenteile werden nicht speziell genutzt.

Anbau

Die Pflanze bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte auf humosen, gut durchlässigen Böden mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert. Sie benötigt mäßige Feuchtigkeit und verträgt Temperaturen bis etwa -18 Grad Celsius, wobei Frostschäden möglich sind, die aber meist gut ausheilen. Die zweijährigen Ruten tragen im zweiten Jahr Blüten und Früchte, danach sterben sie ab. Ein Rückschnitt erfolgt nach der Fruchtbildung, um Platz für neue Triebe zu schaffen. Die Pflanze ist wuchsfreudig und kann sich durch Ausläufer stark ausbreiten. Sie ist anfällig für Hallimasch.

Vermehrung

Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Herbst mit Kaltstratifizierung oder im zeitigen Frühjahr nach einer etwa einmonatigen Kühlphase bei etwa drei Grad Celsius. Auch Absenker können im Juli bewurzelt werden. Eine Teilung der Wurzelstöcke ist im zeitigen Frühjahr möglich. Sämlinge werden im Folgejahr ausgepflanzt.

Wert für Tiere

Die Blüten bieten Nektar und Pollen für verschiedene Insekten, insbesondere Bienen. Die dichten Bestände bieten Vögeln Deckung und Nistmöglichkeiten. Die Früchte werden von Vögeln und anderen Wildtieren gefressen, wodurch die Samen verbreitet werden.

Besonderheiten

Die Japanische Himbeere ist eine robuste, wuchsfreudige Pionierpflanze, die sich gut zur schnellen Begrünung und als Sichtschutz eignet. Ihre auffälligen roten Stängel bieten auch im Winter gestalterischen Wert.

Herkunft & Lebensraum

Ostasien — westliches China, Korea, Japan. Eingebürgert in Teilen Mitteleuropas und Nordamerikas.

Die Art wächst ursprünglich in feuchten, humosen Böden an Waldrändern, Lichtungen und in lichten Wäldern Ostasiens. Sie bevorzugt warme, sonnige Standorte mit nährstoffreichen, leicht kalkhaltigen Böden.

⚠️ Gefahren

Die Pflanze besitzt rötliche Stacheln, die bei Berührung Hautreizungen verursachen können. Sie breitet sich stark aus und kann in manchen Regionen invasiv wirken, wodurch sie heimische Arten verdrängen kann.

Diese Angabe ersetzt keine fachkundige Bestimmung. Im Zweifel nichts essen.

Häufige Fragen

Japanische Himbeere: Wie groß wird die Pflanze?

Japanische Himbeere (Rubus phoenicolasius) wächst als Strauch und erreicht ausgewachsen etwa 3 m Höhe bei rund 2,5 m Breite. Das Wachstum ist mittel.

Japanische Himbeere: Welchen Standort braucht die Pflanze?

Japanische Himbeere verträgt Halbschatten. Als Boden eignet sich Sand, Schluff, Lehm. Die Bodenfeuchte sollte im Bereich feucht – sehr nass liegen. Der pH-Wert darf zwischen 5,5 und 7 liegen.

Japanische Himbeere: Ist die Pflanze winterhart?

Japanische Himbeere ist für die Winterhärte Zone 4–8 angegeben und übersteht dort normale Winter im Freien.

Japanische Himbeere: Wächst die Pflanze in Deutschland?

Japanische Himbeere ist bis Zone 4 winterhart und übersteht damit in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz normale Winter im Freien.

Japanische Himbeere: Wann ist die Blütezeit?

Die Blüte liegt in gemäßigtem Klima auf der Nordhalbkugel im Juni.

Japanische Himbeere: Ist die Pflanze giftig?

Für Japanische Himbeere ist keine Giftigkeit vermerkt. Verlass dich bei Wildpflanzen trotzdem nie allein auf eine Datenbank, sondern nur auf eine sichere Bestimmung.

Japanische Himbeere: Wozu lässt sich die Pflanze nutzen?

Bewertet auf einer Skala bis 10: Essbar 7/10, Sonstige Nutzung 1/10.

Erfahrungen aus der Community

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