Baum-Schneckenklee
Wächst das bei mir?
Baum-Schneckenklee ist nur bis Zone 8 winterhart und gedeiht dauerhaft im Freien nur in den mildesten Lagen – Weinbauklima, Ober- und Niederrhein, Küsten, Bodensee, Tessin. Sonst als Kübelpflanze mit geschützter Überwinterung. Zusätzlich braucht sie warme Sommer, wie sie hierzulande nur im Weinbauklima, in Stadtlagen oder an geschützten Südwänden zusammenkommen.
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Steckbrief
- Familie
- Leguminosae
- Wuchsform
- Strauch
- Wuchshöhe
- 2 m
- Kronenbreite
- 2 m
- Wachstum
- mittel
- Lebensdauer
- 20 Jahre
- Erster Ertrag
- nach 2 Jahren
- Winterhärte
- Zone 8–9
- Schattentoleranz
- volle Sonne
- Boden
- Sand, Schluff, Lehm
- Bodenfeuchte
- trocken – sehr nass
- pH-Wert
- 5,6 – 7,6
Nutzung
Essbar: Blätter – roh oder gekocht. Junge Triebe, wenn die Pflanze kräftig wächst, haben einen leicht süßlichen, grasartigen Geschmack, sind aber eher bissfest. Ältere Blätter und jüngere Blätter, wenn die Pflanze nicht kräftig wächst, sind deutlich bitter und eher unangenehm.
Anbau
Diese Pflanze benötigt einen warmen, vollsonnigen Standort und gedeiht in trockenen oder gut durchlässigen, feuchten Böden. In kälteren Regionen des Landes wächst sie am besten an einer Mauer. Sie ist wind- und salztolerant und eignet sich daher gut für Küstengärten. In den kälteren Gebieten Großbritanniens ist die Pflanze nicht winterhart. Sie verträgt Temperaturen bis etwa -10 °C im Ruhezustand, wobei Spätfröste im Frühjahr den jungen Austrieb schädigen können. Im Freien gedeiht sie in Kew nicht, wächst aber gut an einer Mauer. Die Blüten duften nach Vanille oder Duftwicke. Ein Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen von abgestorbenem Holz im Frühjahr. Diese Art lebt in Symbiose mit bestimmten Bodenbakterien. Diese Bakterien bilden Knöllchen an den Wurzeln und binden Stickstoff aus der Luft. Ein Teil dieses Stickstoffs wird von der wachsenden Pflanze genutzt, ein anderer Teil steht auch anderen Pflanzen in der Nähe zur Verfügung.
Herkunft & Lebensraum
Buschwerk und felsige Hügelhänge.
Häufige Fragen
Baum-Schneckenklee: Wie groß wird die Pflanze?
Baum-Schneckenklee (Medicago arborea) wächst als Strauch und erreicht ausgewachsen etwa 2 m Höhe bei rund 2 m Breite. Das Wachstum ist mittel.
Baum-Schneckenklee: Welchen Standort braucht die Pflanze?
Baum-Schneckenklee verträgt volle Sonne. Als Boden eignet sich Sand, Schluff, Lehm. Die Bodenfeuchte sollte im Bereich trocken – sehr nass liegen. Der pH-Wert darf zwischen 5,6 und 7,6 liegen.
Baum-Schneckenklee: Ist die Pflanze winterhart?
Baum-Schneckenklee ist für die Winterhärte Zone 8–9 angegeben und übersteht dort normale Winter im Freien.
Baum-Schneckenklee: Wächst die Pflanze in Deutschland?
Baum-Schneckenklee ist nur bis Zone 8 winterhart und gedeiht dauerhaft im Freien nur in den mildesten Lagen – Weinbauklima, Ober- und Niederrhein, Küsten, Bodensee, Tessin. Sonst als Kübelpflanze mit geschützter Überwinterung. Zusätzlich braucht sie warme Sommer, wie sie hierzulande nur im Weinbauklima, in Stadtlagen oder an geschützten Südwänden zusammenkommen.
Baum-Schneckenklee: Ist die Pflanze giftig?
Für Baum-Schneckenklee sind einzelne Pflanzenteile als leicht bedenklich vermerkt — die Pflanze gilt nicht als giftig. Verlass dich bei Wildpflanzen nie allein auf eine Datenbank, sondern nur auf eine sichere Bestimmung.
Baum-Schneckenklee: Wozu lässt sich die Pflanze nutzen?
Bewertet auf einer Skala bis 10: Essbar 1/10, Sonstige Nutzung 1/10.
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