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Wilde Tamarinde

Leucaena leucocephala
essbarer Agroforstpionier
Baum10×10 mZone 9–12volle Sonne🍎 Essbar

Steckbrief

Familie
Fabaceae
Wuchsform
Baum
Wuchshöhe
10 m
Kronenbreite
10 m
Wachstum
sehr schnell
Lebensdauer
15 Jahre
Erster Ertrag
nach 3 Jahren
Winterhärte
Zone 9–12
Schattentoleranz
volle Sonne
Boden
Sand, Schluff
Bodenfeuchte
sehr trocken – feucht
pH-Wert
5 – 8,5
Synonyme
Weißkopfmimose
immergrünheckentauglich

Blüte & Ernte

J F M A M J J A S O N D
Blüte
Fruchternte

Zeiten gelten für die Nordhalbkugel in gemäßigtem Klima und verschieben sich mit Höhenlage und Sorte.

Nutzung

Essbar6 von 10
Heilkunde1 von 10
Sonstige Nutzung9 von 10

Heilkunde: Samen & Schoten (stärkend); Samen (geröstet+pulverisiert) i (Wurmbefall); Wurzel & Rinde i Absud(Abtreibung); Blätter (enthält Tannine, Quercitrin, Alkaloide);

Sonstige Nutzung: Gummi (wie Gummi arabicum) (potenzieller industrieller Rohstoff); Schoten, Blätter, Rinde Färben (rot, braun & schwarz); Holz (dicht, hart, feinfasrig) (Möbel, Bauholz, +Brennholz, Holzkohle, Zellstoff für Papier); (Bodenverbesserer, Erosionsschutz, Waldaufbau, Gründungung, Tierfutter);

Vermehrung

Saatgut – 24 Stunden in warmem Wasser vorweichen und dann in Behälter aussäen. Sämlinge und Direktsaat sind empfohlene Vermehrungsmethoden, sofern die Bodenfeuchtigkeit es zulässt und eine wirtschaftliche Unkrautbekämpfung gewährleistet ist. Die Saatgutvorbehandlung umfasst das Einweichen in heißem Wasser für 2 Minuten oder das Einschneiden der Samenschale am distalen Ende (Keimblatt) mit einem scharfen Werkzeug wie Skalpell, Messer oder Nagelknipser. Eine Keimrate von 50–80 % innerhalb von 8 Tagen kann erreicht werden. Stecklinge aus halbreifem Holz. Die vegetative Vermehrung war an relativ wenigen Standorten erfolgreich, was auf kritische Umweltbedingungen oder möglicherweise systemischen Pilzbefall zurückzuführen ist. Die Verwendung von Wurzelnackten Stecklingen hat sich in Indonesien, Taiwan und Thailand bewährt.

Herkunft & Lebensraum

Mittelamerika, nördlich bis Mexiko.

Trockene Küstengebiete, Brachland[

⚠️ Gefahren

Giftigkeit: giftig

Die Blätter der meisten Formen dieser Pflanze enthalten die ungewöhnliche Aminosäure Mimosen. In großen Mengen kann dies schädlich sein. Es gibt Sorten mit niedrigem Mimosengehalt.

Diese Angabe ersetzt keine fachkundige Bestimmung. Im Zweifel nichts essen.

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