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Morgenländischer Lebensbaum – Thuja orientalis

Morgenländischer Lebensbaum

Thuja orientalis
entspannt ins hohe Alter
Baum15×5 mZone 6–8Halbschatten

Steckbrief

Familie
Cupressaceae
Wuchsform
Baum
Wuchshöhe
15 m
Kronenbreite
5 m
Wachstum
sehr langsam
Lebensdauer
1000 Jahre
Erster Ertrag
nach 6 Jahren
Winterhärte
Zone 6–8
Schattentoleranz
Halbschatten
Boden
Sand, Schluff, Lehm
Bodenfeuchte
trocken – sehr feucht
pH-Wert
6 – 8
Synonyme
P. stricta. Biota orientalis. Thuja orientalis. L.
immergrünheckentauglich

Blüte & Ernte

J F M A M J J A S O N D
Blüte
Fruchternte

Zeiten gelten für die Nordhalbkugel in gemäßigtem Klima und verschieben sich mit Höhenlage und Sorte.

Nutzung

Essbar1 von 10
Heilkunde7 von 10
Sonstige Nutzung7 von 10

Essbar: Samen - nach dem Entfernen der Bitterkeit. Es werden keine weiteren Details angegeben, aber die Bitterkeit in Samen wird normalerweise durch Auslaugen in Wasser oder gründliches Kochen entfernt. Die Bitterkeit in Samen wird üblicherweise durch Auslaugen in Wasser oder gründliches Kochen entfernt.

Heilkunde: Diese Pflanze wird häufig in der chinesischen Kräuterkunde verwendet, wo sie als eines der 50 grundlegenden Kräuter angesehen wird. Die Blätter sind antibakteriell, fiebersenkend, hustenstillend, adstringierend, harntreibend, emmenagogisch, lindernd, schleimlösend, fiebersenkend, blutstillend, kühlend und magenstärkend. Ihr Einsatz soll das Haarwachstum verbessern. Sie werden innerlich zur Behandlung von Husten, Blutungen, übermäßiger Menstruation, Bronchitis, Asthma, Hautinfektionen, Mumps, bakterieller Ruhr, arthritischen Schmerzen und vorzeitigem Haarausfall eingesetzt. Die Blätter werden nach Bedarf geerntet und können frisch oder getrocknet verwendet werden. Dieses Mittel sollte schwangeren Frauen nicht verschrieben werden. Der Samen ist aperient, lenitiv und beruhigend. Es wird innerlich zur Behandlung von Herzklopfen, Schlaflosigkeit, Nervenstörungen und Obstipation bei älteren Menschen eingesetzt. Die Wurzelrinde wird zur Behandlung von Verbrennungen und Verbrühungen verwendet. Die Stängel werden zur Behandlung von Husten, Erkältungen, Ruhr, Rheuma und parasitären Hautkrankheiten verwendet.

Sonstige Nutzung: Verträgt regelmäßiges Beschneiden, um als dichte Hecke gezüchtet zu werden. Die jungen Zweige liefern einen gelben Farbstoff. Das Holz ist dauerhaft im Boden, mäßig hart, feinkörnig bis grobkörnig, leicht, weich und spröde. Es wird für den Bau, die Tischlerei und die Böttcherei verwendet.

Anbau

Bevorzugt einen feuchten lehmigen Boden. Wächst am besten an trockenen, gut durchlässigen Standorten, oft alkalisch. Gedeiht gut auf altem Bauschutt. Tolerant gegenüber trockenen staubigen Standorten und Luftverschmutzung in Städten. Bevorzugt eine sonnige, geschützte Position. Leicht zu verpflanzen. Es gibt viele benannte Sorten, die aufgrund ihres Zierwerts ausgewählt wurden. Produziert in Kultur frei Samen. Ein langsam wachsender Baum, der nicht wirklich gedeiht, insbesondere im westlichen Teil des Landes. Die besten Exemplare sind in Städten oder Städten wie Oxford und auf sehr scharf durchlässigen Böden in Gärten zu finden. Pflanzen können nicht aus altem Holz regenerieren. Das Beschneiden ist für diese Art normalerweise nicht erforderlich, jegliches Beschneiden sollte mit Vorsicht erfolgen. Pflanzen sind anfällig für Angriffe durch den Hallimasch.

Vermehrung

Samen sollten am besten im Herbst, wenn sie reif sind, in einem Kalthaus ausgesät werden. Gelagerte Samen keimen am besten, wenn sie einer kurzen Kältestratifikation ausgesetzt werden. Anschließend können sie im späten Winter in einem Kalthaus ausgesät werden. Die Pflanzen machen im ersten Jahr nur sehr wenig Wachstum. Wenn sie groß genug sind, sollten die Sämlinge in einzelne Töpfe umgetopft und im Gewächshaus mindestens den ersten Winter überwintern. Pflanzen sollten im späten Frühling oder frühen Sommer, nach den letzten erwarteten Frösten, an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden. Wenn ausreichend Samen vorhanden sind, lohnt es sich, im April ein Aussaatbeet im Freien anzulegen. Die Pflanzen sollten mindestens zwei Jahre lang wachsen, bevor sie im Winter ausgepflanzt werden. Stecklinge von halbreifem Holz, 5 - 8 cm mit einem Absatz, sollten im Juli/August in einem schattigen Rahmen geschnitten werden. Sie bilden bis Ende September Wurzeln, sollten aber über den Winter in einem Rahmen überwintern. Stecklinge von fast reifem Holz, 5 - 10 cm mit einem Absatz, sollten im September in einem Kalthaus geschnitten werden. Sie bilden im folgenden Sommer Wurzeln und können im Herbst oder Frühling ausgepflanzt werden.

Besonderheiten

Besonderheiten: blickdicht & sehr schnittverträglich, außer ins alte Holz; toleriert trockene + staubige Standorte + Luftverschmutzung: gut auch auf Bauschutt; leicht umzupflanzen; bevorzugt steile frische Süd-Hänge in 300 -3000m Höhe in warmen, lichten Wäldern & Gebüschen; Gibt klein- wüchsige Sorten für Steingärten: 'Aurea Nana' (2,5m) & 'Sieboldii' (2m);

Herkunft & Lebensraum

E. Asien - W. China, N. Korea. Eine kleine wilde Population ist auch im Nordosten des Irans zu finden.

Teile trockene felsige Talschluchthänge.

⚠️ Gefahren

Giftigkeit: leicht giftig

Die Blätter sind giftig, wenn sie gegessen werden. Die Pflanze kann auch Hautallergien bei empfindlichen Personen verursachen.

Diese Angabe ersetzt keine fachkundige Bestimmung. Im Zweifel nichts essen.

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