Leyland-Zypresse
Steckbrief
- Familie
- Cupressaceae
- Wuchsform
- Baum
- Wuchshöhe
- 40 m
- Kronenbreite
- 8 m
- Wachstum
- sehr schnell
- Lebensdauer
- 70 Jahre
- Erster Ertrag
- nach 6 Jahren
- Winterhärte
- Zone 6–10
- Schattentoleranz
- Halbschatten
- Boden
- Sand, Schluff, Lehm, Ton
- Bodenfeuchte
- halbfeucht – sehr feucht
- pH-Wert
- 5,5 – 8,5
- Synonyme
- Zypresse
Blüte & Ernte
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
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| Blüte | ||||||||||||
| Fruchternte |
Nutzung
Heilkunde: Die Früchte können als sanfter Reiniger oder Feuchtigkeitsspender für die Haut verwendet werden. Sie sind auch wirksam bei der Ersten-Hilfe-Behandlung von Verbrennungen und Schürfwunden. Die Blüten haben schleimlösende und erbrechungsfördernde Eigenschaften. Die Frucht kann schwer im Magen liegen. Der Samen wirkt hustenstillend, fördert die Verdauung, senkt das Fieber und wirkt als Wurmkur. Zur Entwurmung wird der Samen zu Mehl gemahlen, mit Wasser zu einer Emulsion verarbeitet und eingenommen. Danach ist eine Spülung erforderlich, um die Parasiten aus dem Körper zu entfernen. Die Wurzel wirkt harntreibend und erbrechungsfördernd.
Sonstige Nutzung: Pflanzen können als Windschutzhecke gezüchtet werden, die in sehr exponierten Positionen erfolgreich ist und einigermaßen tolerant gegenüber maritimer Exposition ist. Sie können nach längeren Stürmen Windbrand erleiden, erholen sich aber normalerweise schnell wieder. Sehr schnellwüchsig, kann gestutzt werden, solange es nicht in altes Holz zurückgeschnitten wird. Für Windschutzhecken an exponierten Standorten sollten nur junge Pflanzen verwendet werden, die nicht topfgebunden sein dürfen, da sie sonst nie richtig windfest werden. Diese Art wurde häufig zur Absicherung in städtischen Gärten verwendet, ist jedoch für diesen Zweck einzigartig ungeeignet. Obwohl es sehr schnell einen Sichtschutz bietet, ist es für die meisten Gärten viel zu kräftig und erfordert ständige Aufmerksamkeit, um es in Grenzen zu halten.
Anbau
Ein leicht anzubauender Baum, der einen feuchten, fruchtbaren Boden bevorzugt, aber auch in sandigen Böden gedeiht und kalkhaltige Bedingungen toleriert. Sehr windresistent, verträgt er salzhaltige Winde und maritime Exposition. Der Leyland-Zypressenbaum wächst sehr schnell und kann innerhalb von 20 Jahren eine Höhe von 20 Metern erreichen. Es gibt verschiedene Klone zur Auswahl. Der Leyland-Zypressenbaum wurde in den letzten Jahren weit verbreitet für Heckenpflanzungen verwendet, obwohl er sich dafür nur auf sehr großen Flächen eignet. Der Baum hat den Ruf, für die Tierwelt sehr ungeeignet zu sein, da er einheimischen Arten wenig Nahrung bietet. Allerdings wird er von vielen Vögeln für Ruheplätze, Deckung und besonders zum Nestbau bevorzugt, da er so guten Schutz bietet. Große Exemplare dieses Baumes helfen dabei, Singvögel in den Garten zu locken. Der zerstoßene Duft des Laubs hat einen süßen harzigen Geruch. Die Bäume sind besonders anfällig für den Hallimaschpilz.
Vermehrung
Stecklinge aus halbreifem Holz mit einer Länge von 7 cm und einem Absatz im Juli/August in sandigem Boden in einem feuchten Rahmen schneiden. Die Stecklinge wurzeln leicht. Im März Stecklinge von Seitentrieben schneiden.
Besonderheiten
Besonderheiten: blickdicht & sehr schnittverträglich, außer ins alte Holz; natürliche Kreuzung erstmals entstanden 1888 aus schnellwachsender kaliforn. Monterrey-Zypresse mit kälteresistenter Nootka-/Alaska-Zeder, obwohl sie weder viel Hitze noch nassen Schnee oder Temperaturextreme gut verträgt; Macht etwa 1m im Jahr, daher auch als Weihnachtsbaumkultur genutzt;
Herkunft & Lebensraum
Ein bi-generischer Hybrid aus Gartenursprung. Cupressus macrocarpa x Chamaecyparis nootkatensis.
Nicht bekannt in wilder Umgebung.
⚠️ Gefahren
Giftigkeit: leicht giftig
Vermutlich wie andere verwandte Arten durch ihre ätherischen Öle giftig.
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