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Oregonzeder – Chamaecyparis lawsoniana

Oregonzeder

Chamaecyparis lawsoniana
in Zwergformen gehandelter Waldriese
Baum27,5×7 mZone 5–8Halbschatten

Steckbrief

Familie
Cupressaceae
Wuchsform
Baum
Wuchshöhe
27,5 m
Kronenbreite
7 m
Wachstum
mittel
Lebensdauer
600 Jahre
Erster Ertrag
nach 5 Jahren
Winterhärte
Zone 5–8
Schattentoleranz
Halbschatten
Boden
Sand, Schluff, Lehm, Ton
Bodenfeuchte
sehr trocken – sehr feucht
pH-Wert
4,5 – 7,5
Synonyme
Scheinzypresse
immergrünheckentauglichduftend

Blüte & Ernte

J F M A M J J A S O N D
Blüte
Fruchternte

Zeiten gelten für die Nordhalbkugel in gemäßigtem Klima und verschieben sich mit Höhenlage und Sorte.

Nutzung

Essbar2 von 10
Heilkunde2 von 10
Sonstige Nutzung8 von 10

Heilkunde: Keine bekannten Streiche. Es sind keine Streiche bekannt.

Sonstige Nutzung: Pflanzen können als hohe Hecke gezogen werden. Sie sind sehr tolerant gegenüber Schnitt, solange dieser nicht in das braun entrindete Holz hineinragt, da sich Bäume daraus nicht regenerieren können. Jegliches Trimmen sollte im Sommer erfolgen. Bestimmte Zwergformen können als Bodendecker verwendet werden, empfohlen wurden die Sorten 'Knowefieldensis', 'Nidiformis' und 'Tamariscifolia'. Aus den Zweigen wurden Besen hergestellt. Das Holz ist sehr feinkörnig, hart, stark, haltbar, leicht zu bearbeiten, leicht, reich an duftendem Harz und säurebeständig. Als eines der besten Hölzer der Welt wird es häufig für Fußböden, Zäune, Bootsbau usw. verwendet. Es ist jetzt aufgrund von Überernte ohne Neupflanzung knapp.

Anbau

Die Douglasie gedeiht in den meisten Böden und Situationen, bevorzugt jedoch einen feuchten tiefen Lehmboden und eine geschützte Position. Sie wächst gut in schweren Tonböden und überlebt auf trockenen alkalischen Böden. Der Baum ist kaum von einem Mangel an Phosphat im Boden betroffen. Junge Pflanzen sind mäßig schattentolerant. Die Douglasie ist relativ windtolerant, mag aber keine starken Meeresexpositionen. Sie ist winterhart bis etwa -25°C. In der Wildnis ist die Douglasie eine recht langlebige Baumart, mit Exemplaren, die 500-600 Jahre alt werden können. Sie ist ein sehr wertvoller Holzbaum in Nordamerika und wird manchmal als Forstpflanze angebaut. Die Douglasie etabliert sich gut und wächst schnell. Neue Triebe können in einem Jahr bis zu einem Meter wachsen, aber Bäume halten selten dieses Wachstumstempo aufrecht. Die Douglasie ist in der Wildnis sehr einheitlich, aber in Kultur ist sie polymorph und es gibt viele benannte Sorten. Der zerquetschte Duft des Laubs ist stark. Die Douglasie wird von vielen Vögeln zum Übernachten bevorzugt, bietet hohen Schutz und ist besonders zum Nestbau geeignet. Große Exemplare dieses Baumes helfen, Singvögel in den Garten zu locken. Die Douglasie ist anfällig für den Hallimasch.

Vermehrung

Säen Sie die Samen im März/April im Freiland in einem Saatbeet aus. Die Samen keimen am besten in Töpfen in einem Frühbeet. Die Keimung der Samen kann bis zu 18 Monate dauern. Eine Monat warme und dann ein Monat kalte Stratifikation hat gute Ergebnisse erzielt. Wenn die Sämlinge groß genug sind, pikieren Sie sie in einzelne Töpfe und lassen Sie sie im ersten Winter in einem Kalthaus wachsen, bevor Sie sie im späten Frühling nach den letzten erwarteten Frösten auspflanzen. Stecklinge im Spätsommer oder Herbst in sandiger Erde in einem Kalthaus schneiden. Es ist schwierig, daher ist es möglicherweise am besten, dies im späten Winter bis zum Frühling zu tun.

Besonderheiten

Besonderheiten: blickdicht & sehr schnittverträglich, außer ins alte Holz; oft unwissend als Thuja bezeichnet, findet sich so evtl. über Oregonz. bzw. L. Scheinzypresse nur wenig; Anders als Thuja kommt sie mit trockenen Böden, nicht mit austrocknenden Winden zurecht→Waldbaum: Beliebte Sorten: ('Columnaris Glauca' bis 10m hoch blau, 'Ivonne' bis 8m hoch gelb);

Herkunft & Lebensraum

Westliches Nordamerika - Oregon bis Kalifornien. Lokal verwildert in Südeuropa.

Verbreitet in kleinen Hainen auf feuchten Hängen und in Schluchten, oft auf serpentinhaltigen Böden, unter 1500 Metern. Selten mehr als 50 Kilometer von der Küste entfernt.

⚠️ Gefahren

Giftigkeit: leicht giftig

Die Scheinzypresse enthält in all ihren Pflanzenteilen giftige Stoffe wie Thujene, Pinene und weitere Terpene. Der Verzehr kann gesundheitsschädlich sein und sollte unbedingt vermieden werden. Besonders Haushalte mit kleinen Kindern oder Haustieren sowie Gebiete in der Nähe von Weidetieren sollten auf das Anpflanzen von Scheinzypressen verzichten. Dies betrifft sämtliche Sorten dieser Pflanze.

Diese Angabe ersetzt keine fachkundige Bestimmung. Im Zweifel nichts essen.

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