Flieder
Steckbrief
- Familie
- Oleaceae
- Wuchsform
- Strauch
- Wuchshöhe
- 6 m
- Kronenbreite
- 6 m
- Wachstum
- mittel
- Lebensdauer
- 80 Jahre
- Erster Ertrag
- nach 3 Jahren
- Winterhärte
- Zone 5–8
- Schattentoleranz
- volle Sonne
- Boden
- Sand, Schluff, Lehm, Ton
- Bodenfeuchte
- halbfeucht – sehr nass
- pH-Wert
- 6,6 – 7,6
Nutzung
Essbar: Blüten – roh oder in Teig eingearbeitet und frittiert, um Krapfen herzustellen.
Heilkunde: Die Blätter und Früchte wirken gegen Fieber, Schwellungen, Schwellungen und Würmer. Kinder kauten früher die Rinde oder die Blätter, um Mundschmerzen zu lindern.
Sonstige Nutzung: Aus den Blüten wird ein ätherisches Öl gewonnen, das in der Parfümherstellung Verwendung findet. Aus den Blüten wird ein grüner Farbstoff gewonnen. Aus den Blättern lassen sich grüne und braune Farbstoffe gewinnen. Aus den Zweigen wird ein gelb-oranger Farbstoff gewonnen. Die Pflanze eignet sich als informelle Hecke. Sie wird häufig als Unterlage für verschiedene Zierfliedersorten verwendet. Ihr größter Nachteil ist ihre starke Ausläuferbildung.
Anbau
Gedeiht in den meisten Böden, auch in Kalkböden, verträgt aber keine sauren Böden. Bevorzugt einen tiefgründigen, festen und gut durchlässigen Lehmboden an einem warmen, sonnigen Standort. Diese sehr dekorative Pflanze neigt allerdings zu starker Ausläuferbildung. Es gibt zahlreiche Sorten, die speziell für ihre Zierwirkung gezüchtet wurden. Die Blüten locken Schmetterlinge und Motten an. Pflanzen dieser Gattung sind besonders anfällig für Hallimasch.
Vermehrung
Aussaat – Aussaat im März in einem nach Norden ausgerichteten Frühbeetkasten. Eine Vorbehandlung des Saatguts mit 4 Wochen Wärme und anschließend 3 Wochen Kälte verbessert die Keimung. Wahrscheinlich ist die Aussaat direkt nach der Reife im Frühbeetkasten die zuverlässigere Methode. Pikieren Sie die Sämlinge in einzelne Töpfe, sobald sie groß genug sind. Pflanzen Sie sie im Sommer ins Freiland, wenn sie ausreichend gewachsen sind. Andernfalls überwintern Sie sie im Frühbeetkasten und pflanzen sie im späten Frühjahr des Folgejahres aus. Stecklinge junger Triebe, 7 cm lang mit Fersenstück, im Juni im Frühbeetkasten. Stecklinge halbverholzter Triebe, 7 cm lang mit Fersenstück, im Juli/August im Frühbeetkasten. Absenker im Frühjahr vor dem Austrieb. Dauert 12 Monate. Teilung von Ausläufern im Spätwinter. Diese können direkt an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden.
Herkunft & Lebensraum
Wächst ursprünglich auf felsigen Hügeln und in lichten Wäldern sowie Gebüschen des südlichen Balkans, vor allem in Regionen mit neutralen bis leicht basischen Böden. Bevorzugt mäßig feuchte, gut durchlässige Lehmböden in halbschattigen bis sonnigen Lagen und kommt bis in Höhenlagen von etwa 1500 Metern vor. In Mitteleuropa ist die Art häufig eingebürgert an Waldrändern, Hecken, Bahndämmen und Brachflächen.
⚠️ Gefahren
Giftigkeit: giftig
Diese Pflanze in den eigenen Garten planen
Permaplans plant deinen Garten maßstabsgetreu auf der Karte — mit Standortcheck, Ernteplan und über 1.000 Pflanzen. Kostenlos für iPhone, Android, Mac, Windows & Linux.
Wächst diese Pflanze bei dir? → Standort prüfen