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Manna-Esche

Fraxinus ornus
Mannitol zum Wohl
Baum9,5×6 mZone 7–9volle Sonne

Steckbrief

Familie
Oleaceae
Wuchsform
Baum
Wuchshöhe
9,5 m
Kronenbreite
6 m
Wachstum
schnell
Lebensdauer
130 Jahre
Erster Ertrag
nach 6 Jahren
Winterhärte
Zone 7–9
Schattentoleranz
volle Sonne
Boden
Sand, Schluff, Lehm
Bodenfeuchte
sehr trocken – sehr feucht
pH-Wert
6,5 – 8,5
Synonyme
Ornus europaea, Blumen-Esche, Schmuck-Esche
duftend

Blüte & Ernte

J F M A M J J A S O N D
Blüte
Fruchternte

Zeiten gelten für die Nordhalbkugel in gemäßigtem Klima und verschieben sich mit Höhenlage und Sorte.

Nutzung

Essbar2 von 10
Heilkunde5 von 10
Sonstige Nutzung2 von 10

Heilkunde: Das aus dem Stamm gewonnene Manna wirkt sanft abführend und stärkend. Es ist besonders wertvoll für Kinder und Schwangere. Seine Wirkung ist normalerweise sehr mild, kann aber manchmal Blähungen und Schmerzen verursachen.

Sonstige Nutzung: Mannitol eine gewisse Bedeutung als Zuckeraustauschstoff für Diabetiker, da der Stoff unabhängig von Insulin abgebaut wird. Auch als Füll- und Bindemittel für Tabletten wird Mannitol verwendet. Heute gewinnt man Mannitol meist durch Hydrierung von Glucose oder Invertzucker.

Anbau

Bevorzugt tiefgründigen, lehmigen Boden, auch wenn dieser etwas schwerer ist. Die meisten Arten dieser Gattung sind Starkzehrer und benötigen einen nährstoffreichen Boden. Gedeiht an exponierten Standorten und auf alkalischen Böden. Einige Berichte sprechen von feuchtem Boden, andere von trockeneren Böden. Die Pflanzen sind tolerant gegenüber Luftverschmutzung. Obwohl die Pflanze im Ruhezustand sehr winterhart ist, ist der junge Austrieb im Frühjahr, selbst bei älteren Exemplaren, frostempfindlich. Daher ist ein Standort vor der frühen Morgensonne empfehlenswert. Die Manna-Esche ist eine sehr dekorative Pflanze und wird in Sizilien und Kalabrien wegen ihres essbaren Mannas kultiviert. Die Blüten duften süß. Die Bäume bilden eine sehr dichte Krone. Zweihäusig. Für die Samengewinnung müssen männliche und weibliche Pflanzen angebaut werden.

Vermehrung

Das Saatgut erntet man am besten grün – sobald es voll entwickelt ist, aber noch nicht vollständig am Baum getrocknet ist – und kann dann sofort in einem Frühbeet ausgesät werden. Es keimt üblicherweise im Frühjahr. Gelagertes Saatgut benötigt eine Kälteperiode und sollte möglichst bald in einem Frühbeet ausgesät werden. Pikieren Sie die Sämlinge in einzelne Töpfe, sobald sie groß genug sind, und überwintern Sie sie im Frühbeet. Pflanzen Sie sie im späten Frühjahr oder frühen Sommer des Folgejahres an ihren endgültigen Standort oder in ein Anzuchtbeet. Wenn Sie genügend Saatgut haben, können Sie es auch direkt in ein Freilandbeet aussäen, vorzugsweise im Herbst. Ziehen Sie die Sämlinge zwei Jahre im Anzuchtbeet vor, bevor Sie sie entweder an ihren endgültigen Standort oder in Anzuchtbeete verpflanzen.

Herkunft & Lebensraum

Von Südeuropa nach Westasien.

Mischwald, Dickichte und Felsgebiete, hauptsächlich auf Kalkstein.

⚠️ Gefahren

Giftigkeit: leicht giftig

Contact with the sap has caused skin or systemic allergic reactions in some people.

Diese Angabe ersetzt keine fachkundige Bestimmung. Im Zweifel nichts essen.

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