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Italienische Erle

Alnus cordata
Sonstiger Nutzen1
Baum25×8 mZone 6–9Halbschatten

Wächst das bei mir?

Italienische Erle ist bis Zone 6 winterhart. Das reicht für fast alle Lagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz; nur in rauen Höhenlagen (Alpen, Mittelgebirgskämme) ist Winterschutz sinnvoll.

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Winterhärte nach USDA-Zone, Sommerwärme nach Wärmesumme – dieselben Werte, mit denen die App und der Pflanzenfinder rechnen.

Steckbrief

Familie
Betulaceae
Wuchsform
Baum
Wuchshöhe
25 m
Kronenbreite
8 m
Wachstum
sehr schnell
Lebensdauer
100 Jahre
Erster Ertrag
nach 6 Jahren
Winterhärte
Zone 6–9
Schattentoleranz
Halbschatten
Boden
Schluff, Lehm, Ton
Bodenfeuchte
trocken – am Wasser
pH-Wert
5,6 – 7,6
Synonyme
A. cordifolia.

Nutzung

Sonstige Nutzung1 von 10

Sonstige Nutzung: Als hervorragender Windschutz in Küstenregionen wächst die Erle recht schnell und etabliert sich auch an sehr windigen Standorten gut. Fünf Jahre alte, aus Samen gezogene Bäume haben an einem exponierten Standort in Cornwall eine Höhe von vier Metern erreicht und zeigen keinerlei Anzeichen von Windverformung. Die Erle eignet sich hervorragend als Pionierbaumart zur Wiederaufforstung von Brachflächen, schwierigen Standorten usw. Durch ihr schnelles Wachstum schafft sie rasch geschützte Bereiche, in denen sich später weitere, dauerhaftere Baumarten ansiedeln können. Bakterien an den Wurzeln binden zudem Stickstoff aus der Luft. Dies ermöglicht der Erle nicht nur ein gutes Wachstum auf nährstoffarmen Böden, sondern stellt auch anderen Pflanzen in der Nähe Stickstoff zur Verfügung. Erlen besitzen außerdem eine dichte Laubkrone, deren Laub im Herbst zur Humusbildung im Boden beiträgt. Erlensämlinge können sich im Schatten nicht gut durchsetzen und sterben daher mit der Etablierung anderer Baumarten allmählich ab.

Anbau

Gedeiht auf kargen und eher trockenen Böden, sogar auf Kalkböden, bevorzugt aber die Nähe zu Wasser. Bevorzugt schwere Böden und feuchte Standorte. Wächst gut auf schweren Lehmböden. Verträgt sehr unfruchtbare Standorte. Diese Art lebt in Symbiose mit bestimmten Bodenmikroorganismen. Diese bilden Knöllchen an den Wurzeln der Pflanzen und binden atmosphärischen Stickstoff. Ein Teil dieses Stickstoffs wird von der wachsenden Pflanze genutzt, ein anderer Teil steht benachbarten Pflanzen zur Verfügung. Dieser sehr dekorative Baum wächst sehr schnell und erreicht in einem exponierten Küstenstandort in Rosewarne in Nord-Cornwall innerhalb von 20 Jahren eine Höhe von 12 Metern. Er ist sehr tolerant gegenüber salzhaltigen Winden und etabliert sich schnell an exponierten Standorten. Laut „World Economic Plants“ ist der korrekte Autor dieser Art (Loisel.)Loisel und nicht Desf., wie wir hier angegeben haben. Da jedoch alle unsere anderen Quellen Desf. zitieren, haben wir uns entschieden, dies zum jetzigen Zeitpunkt (1999) nicht zu ändern.

Herkunft & Lebensraum

Wächst natürlich in Gebirgsregionen mit mediterranem Klima, vor allem an Flussufern und feuchten Hängen. Bevorzugt tiefgründige, mäßig trockene bis feuchte Böden mit neutralem bis leicht saurem pH-Wert. Kommt in lichten Laubwäldern und an Waldrändern vor, oft in Höhenlagen bis etwa 1000 Meter.

Häufige Fragen

Italienische Erle: Wie groß wird die Pflanze?

Italienische Erle (Alnus cordata) wächst als Baum und erreicht ausgewachsen etwa 25 m Höhe bei rund 8 m Breite. Das Wachstum ist sehr schnell.

Italienische Erle: Welchen Standort braucht die Pflanze?

Italienische Erle verträgt Halbschatten. Als Boden eignet sich Schluff, Lehm, Ton. Die Bodenfeuchte sollte im Bereich trocken – am Wasser liegen. Der pH-Wert darf zwischen 5,6 und 7,6 liegen.

Italienische Erle: Ist die Pflanze winterhart?

Italienische Erle ist für die Winterhärte Zone 6–9 angegeben und übersteht dort normale Winter im Freien.

Italienische Erle: Wächst die Pflanze in Deutschland?

Italienische Erle ist bis Zone 6 winterhart. Das reicht für fast alle Lagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz; nur in rauen Höhenlagen (Alpen, Mittelgebirgskämme) ist Winterschutz sinnvoll.

Italienische Erle: Ist die Pflanze giftig?

Für Italienische Erle sind einzelne Pflanzenteile als leicht bedenklich vermerkt — die Pflanze gilt nicht als giftig. Verlass dich bei Wildpflanzen nie allein auf eine Datenbank, sondern nur auf eine sichere Bestimmung.

Italienische Erle: Wozu lässt sich die Pflanze nutzen?

Bewertet auf einer Skala bis 10: Sonstige Nutzung 1/10.

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