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Pontischer Rhododendron – Rhododendron ponticum

Pontischer Rhododendron

Rhododendron ponticum
Im Innern des Blütenpalast ruht Frieden
Strauch5×8 mZone 6–9Vollschatten

Steckbrief

Familie
Ericaceae
Wuchsform
Strauch
Wuchshöhe
5 m
Kronenbreite
8 m
Wachstum
langsam
Lebensdauer
120 Jahre
Erster Ertrag
nach 5 Jahren
Winterhärte
Zone 6–9
Schattentoleranz
Vollschatten
Boden
Sand, Schluff
Bodenfeuchte
halbfeucht – sehr feucht
pH-Wert
4 – 6
Synonyme
R. lancifolium, R. speciosum.
immergrünheckentauglich

Blüte & Ernte

J F M A M J J A S O N D
Blüte
Fruchternte

Zeiten gelten für die Nordhalbkugel in gemäßigtem Klima und verschieben sich mit Höhenlage und Sorte.

Nutzung

Heilkunde1 von 10
Sonstige Nutzung8 von 10

Essbar: Besonders Giftig! Übersetzung: Besonders giftig! Strukturierter und einfach lesbarer Text: Dieses Produkt ist äußerst giftig und sollte mit Vorsicht behandelt werden. Es ist wichtig, alle Sicherheitsvorkehrungen zu beachten und den Kontakt mit der Haut oder den Augen zu vermeiden. Im Falle einer versehentlichen Exposition ist es ratsam, sofort einen Arzt aufzusuchen.

Heilkunde: Alle Teile der Pflanze sind giftig, einschließlich des aus Nektar und Pollen hergestellten Pontischen Honigs, der sehr giftig sein kann und zu einem starken Rückgang von Puls und Herzfrequenz führen kann. Es gibt keine bekannten Anwendungen für diese Pflanze. Der verwandte Alpenrosenstrauch wurde früher in der Volksmedizin verwendet, wird aber heute nur noch homöopathisch bei Rheuma und Schmerzen eingesetzt. Laut einer Studie kann er sogar Bienen töten oder lähmen, jedoch nicht Hummeln.

Sonstige Nutzung: Zweig Floristik; Hartes, starkes Holz für Pfosten, Schnitzkunst, Spazierstöcke; Brennstoff (auch grün); Hecken, Bodendecker, Naturbau (mindestens 3 Pflanzen im Kreis: außen Blätterschirm, innen Platz); auch Teil von Klippen.

Anbau

Gedeiht am besten in humusreichen, kalkfreien Böden, außer in trockenen, ariden Böden oder schweren, tonigen Böden. Bevorzugt einen torfigen oder gut durchlässigen sandigen Lehm. Ein pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5 ist ideal. Verträgt sowohl Sonne als auch Schatten, wobei in wärmeren Klimazonen mehr Schatten benötigt wird. Die Pflanze ist winterhart bis etwa -15°C. Aufgrund ihres oberflächlichen Wurzelsystems gedeiht sie am besten in Wäldern, konkurriert jedoch nicht gut mit oberflächlich wurzelnden Bäumen. Die Pflanzen müssen unkrautfrei gehalten werden und vertragen es nicht gut, wenn andere Pflanzen über oder in ihr Wurzelsystem wachsen. Pflanzen dieser Gattung sind anfällig für Wurzelfäule. Sie bilden eine Wurzelballen und vertragen problemlos das Umpflanzen, solange der Wurzelballen intakt bleibt.

Vermehrung

Samen - am besten im Herbst, sobald er reif ist, in einem Gewächshaus aussäen und künstliches Licht geben. Alternativ den Samen im späten Winter in einem leicht schattigen Teil des warmen Gewächshauses oder im April in einem kalten Gewächshaus aussäen. Den Samen nur oberflächlich aussäen und den Kompost nicht austrocknen lassen. Die Sämlinge umtopfen, wenn sie groß genug sind, und mindestens den ersten Winter im Gewächshaus weiterwachsen lassen. Schichtung im späten Juli. Dauert 15 - 24 Monate. Stecklinge aus halbreifem Holz, im August in einem Rahmen. Schwierig.

Besonderheiten

Besonderheiten: Am liebsten auf sandig-moorigen saurem Boden in Buchen- / Nadelwäldern; Wächst auch noch an steilen Klippen; Auch Ältere lassen sich noch gut verpflanzen; Gibt >1000 verschiedene Arten & unzählige (Hybrid-)Sorten; Zuchtfokus für kalktolerierende Kleingarten angepasste großblumende Sorten; Untersch. Sorten = untersch. Blühzeit: Februar - September; In Großbritannien&Irland gedeiht R. ponticum "invasiv";

Herkunft & Lebensraum

W. Europa bis zum Kaukasus und Libanon.

Reiche Wälder unter Fagus, Picea und Abies Arten, die auch oberhalb der Baumgrenze zu finden sind. Sandige und torfige Böden in Wäldern und offenen Flächen in Großbritannien.

⚠️ Gefahren

Giftigkeit: leicht giftig

Obwohl keine spezifische Erwähnung von Toxizität für diese Art gefunden wurde, gehört sie zu einer Gattung, in der viele Mitglieder giftige Blätter haben. Der Pollen vieler, wenn nicht aller Arten von Rhododendren ist wahrscheinlich auch giftig und soll bei Verzehr in großen Mengen eine Vergiftung verursachen.

Diese Angabe ersetzt keine fachkundige Bestimmung. Im Zweifel nichts essen.

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