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Espe – Populus tremula

Espe

Populus tremula
flüsterndes Biber- & Schmetterlingsfutter
Baum19×12 mZone 2–7Halbschatten

Steckbrief

Familie
Salicaceae
Wuchsform
Baum
Wuchshöhe
19 m
Kronenbreite
12 m
Wachstum
sehr schnell
Lebensdauer
80 Jahre
Erster Ertrag
nach 7 Jahren
Winterhärte
Zone 2–7
Schattentoleranz
Halbschatten
Boden
Sand, Schluff, Lehm, Ton
Bodenfeuchte
halbfeucht – am Wasser
pH-Wert
5 – 8
Synonyme
Zitterpappel, Aspe, Pappel
heckentauglichPollenquelle

Blüte & Ernte

J F M A M J J A S O N D
Blüte
Fruchternte
Blatternte

Zeiten gelten für die Nordhalbkugel in gemäßigtem Klima und verschieben sich mit Höhenlage und Sorte.

Nutzung

Essbar4 von 10
Heilkunde5 von 10
Sonstige Nutzung8 von 10

Essbar: Innere Rinde wird getrocknet, zu einem Pulver gemahlen und dann zu Mehl verarbeitet, um Brot und andere Produkte herzustellen. Es wird nur als letztes Mittel verwendet, wenn alle anderen Optionen versagen.

Heilkunde: Ein Aufguss aus Pflanzenasche wurde zur Behandlung von Herzklopfen verwendet. Dieses traditionelle Heilmittel war bekannt für seine Wirksamkeit bei der Linderung von Herzbeschwerden.

Sonstige Nutzung: Ein schnell wachsender und windfester Baum, der als Schutzgürtel gepflanzt werden kann. Er kann auch verwendet werden, um schwere Lehmböden in vernachlässigten Wäldern zu verbessern. Das Holz ist sehr weich, elastisch, leicht spaltbar und hat eine eher wollige Textur. Es ist geruchs- und geschmacksneutral, schwer entflammbar, nicht dauerhaft, aber sehr abriebfest. Es eignet sich gut zur Herstellung von hochwertigem Papier und wird auch zur Herstellung von Holzkohle verwendet.

Anbau

Ein leicht anzubauender Baum, der gut in schwerem, kaltem und feuchtem Boden gedeiht, am liebsten in einem neutralen bis sauren Boden und vermeidet kalkhaltige Böden. Die Unterart P. tremula davidiana. (Dode.)Schneid. ist tolerant gegenüber extrem alkalischen Böden. Die Art bevorzugt im Allgemeinen einen tiefen, reichen, gut durchlässigen Boden und wächst am besten im Süden und Osten. Das Wachstum ist auf feuchten Böden, armen sauren Böden und dünnen trockenen Böden deutlich geringer. Dieser Baum wächst gut auf armen Böden, wahrscheinlich aufgrund seiner Unverträglichkeit gegenüber Konkurrenz. Die Pflanzen sind sehr tolerant gegenüber Wind, gedeihen gut an kalten, exponierten Standorten, solange ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist. Sie mögen keinen Schatten und vertragen keine Konkurrenz durch Wurzeln oder Äste. Die Espe ist eine sehr gute Pflanze für die Tierwelt, sie hat über 90 assoziierte Insektenarten und ist eine Nahrungspflanze für den Grünen Zipfelfalter. Eschen haben sehr weitreichende und aggressive Wurzelsysteme, die in Entwässerungssysteme eindringen und Schäden verursachen können. Besonders wenn sie auf Lehmböden wachsen, sollten sie nicht innerhalb von 12 Metern von Gebäuden gepflanzt werden, da das Wurzelsystem die Fundamente des Gebäudes durch Austrocknen des Bodens beschädigen kann. Sie können gepflanzt werden, um schwere Lehmböden in vernachlässigten Wäldern zu verbessern. Eschen sind zweihäusig. Männliche und weibliche Pflanzen müssen angebaut werden, wenn Samen gewünscht sind.

Vermehrung

Samen - sollte sofort im Frühling nach der Reife gesät werden. Pappelsamen haben eine extrem kurze Lebensdauer und müssen innerhalb weniger Tage nach der Reife gesät werden. Die Samen werden oberflächlich ausgesät oder leicht in Schalen in einem Kalthaus bedeckt. Wenn die Sämlinge groß genug sind, werden sie in einzelne Töpfe umgetopft und im Kalthaus weitergezogen. Wenn ausreichendes Wachstum erfolgt, ist es möglicherweise möglich, sie im Spätsommer an ihren endgültigen Standort zu pflanzen, ansonsten im Kalthaus bis zum folgenden Frühling aufbewahren und dann auspflanzen. Die meisten Pappelarten kreuzen sich frei miteinander, daher kann es sein, dass der Samen nicht wahr ist, es sei denn, er wird in der Wildnis in Gebieten gesammelt, in denen keine anderen Pappelarten wachsen. Stecklinge aus reifem Holz im November/Dezember in einem geschützten Außenbeet. Diese Art ist aus Stecklingen eher schwierig. Wurzelschosse im Frühling. Wurzelschnittlinge im Winter.

Besonderheiten

Besonderheiten: +Wind-, Böschungs- & Uferschutz, Renaturierung, ..wächst zu strauchartigen Dickichten, bildet stärker Wurzelausläufer als P. nigra.; Ständige Blattbewegung (zittern) bewirkt erhöhten Transpirationssog, der die Nährsalzversorgung & somit auch das Wachstum steigert; Bestand kann den Grundwasserspiegel bis 1m absenken;

Herkunft & Lebensraum

Europa, einschließlich Großbritannien, von Island südlich und östlich bis nach Nordafrika, gemäßigtes Asien bis Japan.

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