Walnuss
Steckbrief
- Familie
- Juglandaceae
- Wuchsform
- Baum
- Wuchshöhe
- 25 m
- Kronenbreite
- 25 m
- Wachstum
- schnell
- Lebensdauer
- 150 Jahre
- Erster Ertrag
- nach 8 Jahren
- Winterhärte
- Zone 6–9
- Schattentoleranz
- volle Sonne
- Boden
- Sand, Schluff, Lehm, Ton
- Bodenfeuchte
- trocken – sehr feucht
- pH-Wert
- 5 – 8,5
- Synonyme
- Walnussbaum
- In Gärten geplant
- 8×
Blüte & Ernte
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Blüte | ||||||||||||
| Fruchternte | ||||||||||||
| Blatternte |
Nutzung
Essbar: Frucht eingelegt, Samen roh und gekeimt – 1,8 Tonnen pro Hektar, was etwa 1290 Kalorien pro Quadratmeter entspricht. Das Öl kann aus den Samen gewonnen werden. Der Baumsaft kann genutzt werden und die Blätter eignen sich für Tee oder als Pfeffergewürz.
Heilkunde: Blätter - blutreinigend, hilft bei Verstopfung, Durchfall, chronischem Husten und Asthma. Rinde - schmerzlindernd, hilft bei Durchfall und Blutarmut. Samen - stärkend, entwurmend (Öl), hilft bei Schwäche in beiden Beinen und Hautunreinheiten oder -krankheiten. Bachblüte - hilft bei Selbstbehauptungsschwäche.
Sonstige Nutzung: Färben: Blütenkätzchen und Fruchtschale gelb, Nusschale und Blätter braun. Nussöl und Holzpolitur aus dem Kern reiben, um Macken zu füllen. Fruchtschale getrocknet für Holzanstrich. Blätter wirken insektenvertreibend. Rinde enthält Tannin und dient als Zahnreiniger. Das Holz ist schwer, hart, langlebig und trocknet schnell.
Vermehrung
Der Samen wird am besten ausgesät, sobald er in einzelnen tiefen Töpfen in einem kalten Rahmen reif ist. Sie müssen ihn vor Mäusen, Vögeln, Eichhörnchen usw. schützen. Der Samen keimt normalerweise im späten Winter oder im Frühling. Pflanzen Sie ihn aus Die Sämlinge nehmen im Frühsommer ihre festen Positionen ein und bieten in den ersten ein oder zwei Wintern einen gewissen Schutz vor Kälte. Das Saatgut kann auch über den Winter unter kühlen, feuchten Bedingungen (z. B. im Salatfach eines Kühlschranks) gelagert und im zeitigen Frühjahr ausgesät werden. Dann kann eine kalte Schichtung erforderlich sein, bevor es keimt.
Wert für Tiere
Bietet Pollen und Nektar für verschiedene Insekten, insbesondere während der Blüte im Frühling. Die Blätter sind wegen ihres hohen Gerbstoffgehalts für viele Insekten weniger attraktiv als Futter. Die Früchte dienen Vögeln und kleinen Säugetieren als Nahrung. Die dichte Krone bietet Vögeln Schutz und Nistmöglichkeiten. Die abgefallenen Blätter und die chemischen Stoffe im Boden unter dem Baum beeinflussen die Vegetation und damit indirekt das Tierleben im Umfeld.
Besonderheiten
Besonderheiten: Eine Kultur hat sich komplett vom Walnussbaum versorgen können. Halbreife Nüsse und Frühsommerlaub enthalten 1%!Vitamin C!! Die Blätter sind sehr gerbstoffreich+allelopathisch=kompostieren nur langsam=werden von Insekten gemieden; Laub beschattet erst Anfang Sommer; skandinav. Walnuss blüht erst ab Juni, d.h. keine Spätfrostgefahr; Wärme+Windschutzliebend; Sehr gutes Verhätlnis von Omega3:6-Fettsäuren ~2,1% am deutschen Wald; 1500KWh/rm; 4,1KWh/kg
Herkunft & Lebensraum
Ursprünglich ist der Bestand eines Waldes in Kirgistan. Heute überall durch Hilfe auch von Eichhörnchen vereinzelt an Waldrändern bzw. Aufforstungen oder andere Bracheflächen.
Himalaya-Wälder
⚠️ Gefahren
Die Blätter und die grüne Fruchthülle enthalten Juglon, eine Substanz, die bei manchen Menschen Hautreizungen auslösen kann und das Wachstum anderer Pflanzen hemmt. Für Pferde sind Walnussblätter giftig und können Hufentzündungen verursachen. Walnüsse gehören zu den häufigen Allergenen, die schwere allergische Reaktionen auslösen können. Beim Schnitt im Frühjahr tritt starker Saftfluss auf, der Wunden offen hält und Infektionen begünstigen kann.
Diese Pflanze in den eigenen Garten planen
Permaplans plant deinen Garten maßstabsgetreu auf der Karte — mit Standortcheck, Ernteplan und über 1.000 Pflanzen. Kostenlos für iPhone, Android, Mac, Windows & Linux.
Wächst diese Pflanze bei dir? → Standort prüfen