Mostgummi-Eukalyptus
Wächst das bei mir?
Mostgummi-Eukalyptus ist nur bis Zone 8 winterhart und gedeiht dauerhaft im Freien nur in den mildesten Lagen – Weinbauklima, Ober- und Niederrhein, Küsten, Bodensee, Tessin. Sonst als Kübelpflanze mit geschützter Überwinterung.
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Steckbrief
- Familie
- Myrtaceae
- Wuchsform
- Baum
- Wuchshöhe
- 30 m
- Kronenbreite
- 6 m
- Wachstum
- schnell
- Lebensdauer
- 150 Jahre
- Erster Ertrag
- nach 4 Jahren
- Winterhärte
- Zone 8–10
- Schattentoleranz
- leichter Schatten
- Boden
- Sand, Schluff, Lehm
- Bodenfeuchte
- sehr trocken – am Wasser
- pH-Wert
- 5,5 – 7,5
Nutzung
Sonstige Nutzung: Laub (Floristik 5-12 t/ha), 1 % ätherisches Öl (antimykotisch); Holz (stark, dicht) (+Brennstoff (muss >12 Monate getrocknet sein); Zierholz; zum Austrocknen nasser Böden Mücken, Bodenschutz;
Vermehrung
Aussaat – Aussaat im Februar/März an einem sonnigen Standort im Gewächshaus. Arten aus höheren Lagen profitieren von einer 6- bis 8-wöchigen Kältebehandlung bei 2 °C. Sobald sich das zweite Keimblattpaar entwickelt hat, sollten die Sämlinge in einzelne Töpfe umgepflanzt werden. Andernfalls kann das Umpflanzen schwierig werden. Im Frühsommer werden die Pflanzen an ihren endgültigen Standort gesetzt und im ersten Winter vor Kälte geschützt. Alternativ kann die Aussaat auch im Juni erfolgen; die Jungbäume werden dann im späten Frühjahr des Folgejahres an ihren endgültigen Standort gepflanzt. Die Samen sind lange keimfähig.
Herkunft & Lebensraum
Alpine Gebiete auf felsigen, gut durchlässigen Böden, die gelegentlich auch auf sumpfigen Böden vorkommen.
⚠️ Gefahren
Citronellal, ein ätherisches Öl, das in den meisten Eukalyptusarten vorkommt, gilt als mutagen, wenn es isoliert verwendet wird. In großen Mengen hat Eukalyptusöl, wie viele ätherische Öle, tödliche Vergiftungen durch Darmreizungen verursacht. Todesfälle wurden nach der Einnahme von 4 bis 24 ml ätherischer Öle gemeldet, aber es gibt auch Berichte über Genesungen nach der gleichen Menge. Zu den Symptomen gehören brennende gastrointestinale Reizungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sauerstoffmangel, Schwäche, Schwindel, Benommenheit, erschwerte Atmung, Delirium, Lähmungen, Krämpfe und Tod, meist durch Atemversagen.
Häufige Fragen
Mostgummi-Eukalyptus: Wie groß wird die Pflanze?
Mostgummi-Eukalyptus (Eucalyptus gunnii) wächst als Baum und erreicht ausgewachsen etwa 30 m Höhe bei rund 6 m Breite. Das Wachstum ist schnell.
Mostgummi-Eukalyptus: Welchen Standort braucht die Pflanze?
Mostgummi-Eukalyptus verträgt leichter Schatten. Als Boden eignet sich Sand, Schluff, Lehm. Die Bodenfeuchte sollte im Bereich sehr trocken – am Wasser liegen. Der pH-Wert darf zwischen 5,5 und 7,5 liegen.
Mostgummi-Eukalyptus: Ist die Pflanze winterhart?
Mostgummi-Eukalyptus ist für die Winterhärte Zone 8–10 angegeben und übersteht dort normale Winter im Freien.
Mostgummi-Eukalyptus: Wächst die Pflanze in Deutschland?
Mostgummi-Eukalyptus ist nur bis Zone 8 winterhart und gedeiht dauerhaft im Freien nur in den mildesten Lagen – Weinbauklima, Ober- und Niederrhein, Küsten, Bodensee, Tessin. Sonst als Kübelpflanze mit geschützter Überwinterung.
Mostgummi-Eukalyptus: Ist die Pflanze giftig?
Für Mostgummi-Eukalyptus sind einzelne Pflanzenteile als leicht bedenklich vermerkt — die Pflanze gilt nicht als giftig. Verlass dich bei Wildpflanzen nie allein auf eine Datenbank, sondern nur auf eine sichere Bestimmung.
Mostgummi-Eukalyptus: Wozu lässt sich die Pflanze nutzen?
Bewertet auf einer Skala bis 10: Essbar 4/10, Heilkunde 7/10, Sonstige Nutzung 7/10.
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