Gelbhornstrauch
Steckbrief
- Familie
- Sapindaceae
- Wuchsform
- Strauch
- Wuchshöhe
- 5,5 m
- Kronenbreite
- 3 m
- Wachstum
- sehr langsam
- Lebensdauer
- 200 Jahre
- Erster Ertrag
- nach 4 Jahren
- Winterhärte
- Zone 6–9
- Schattentoleranz
- volle Sonne
- Boden
- Sand, Schluff, Lehm
- Bodenfeuchte
- sehr trocken – sehr feucht
- pH-Wert
- 5,5 – 8,5
- Synonyme
- Gelbhorn
Blüte & Ernte
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
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| Blüte | ||||||||||||
| Fruchternte |
Nutzung
Essbar: Samen (roh, getrocknet, gebacken, gekocht wie Maronen, geröstet wie Macadamia), Nussmilch, Mehl, Speiseöl; Ertrag von 7 Tonnen pro Hektar, entspricht etwa 5000 kcal pro Quadratmeter. Blüten und Blätter können gedünstet, gebraten oder gekocht werden.
Heilkunde: Blätter (Abkochung) gegen rheumatisches Fieber, Schwäche und Knochenschmerzen. Die Blätter können bei diesen Beschwerden helfen.
Sonstige Nutzung: Biodiesel aus Samen (70% Öl) und Holz als Brennstoff können aus einem schönen Zierstrauch hergestellt werden. Es gibt keine Angaben zur Menge an Holz, die für die Herstellung benötigt wird.
Anbau
Bevorzugt einen guten lehmigen Boden, gedeiht aber in den meisten gut durchlässigen fruchtbaren Böden an einem sonnigen Standort. Bevorzugt eine warme trockene Umgebung. Benötigt Schutz vor kalten Winden. Ruhezustand Pflanzen sind winterhart bis etwa -20°C. Sie gedeihen am besten in Regionen mit warmen Sommern und trockenen Frühlingen ohne späte Fröste, da das junge Wachstum durch späte Fröste beschädigt werden kann. Sie benötigen Sommerhitze, um ihr Holz vollständig auszureifen und die Produktion von Blütenknospen anzuregen. Sie sind anfällig für Angriffe durch den 'Korallenflecken'-Pilz, insbesondere wenn das Holz nicht vollständig ausgereift ist und dann durch winterliche Kälte beschädigt wird. Blüten werden am Holz des Vorjahres gebildet. Pflanzen benötigen in der Regel Zeit, um sich zu etablieren.
Vermehrung
Samen - Eine 3-monatige kühle Stratifikation verbessert die Keimungsraten, daher ist es wahrscheinlich am besten, den Samen im Herbst in einem Kalthaus auszusäen. Ein weiterer Bericht besagt, dass der Samen im Februar oder März in einem warmen Gewächshaus ausgesät werden kann, wahrscheinlich nach der Stratifikation. Wenn sie groß genug sind, pikieren Sie die Sämlinge in einzelne Töpfe. Lassen Sie sie im ersten Winter in einem leicht schattierten Bereich in einem Gewächshaus wachsen und pflanzen Sie sie dann im späten Frühling oder frühen Sommer an ihren endgültigen Standort. Erwägen Sie, ihnen in ihren ersten beiden Außenwintern etwas Schutz vor Kälte zu geben. Wurzelschnittlinge, 3 cm lang, horizontal in Töpfe in einem Rahmen im Dezember oder Januar gepflanzt. Gute Erfolgsquote. Teilung von Ausläufern in der Ruhezeit. Sie können direkt an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden.
Besonderheiten
Besonderheiten: braucht einen heißen+trockenen Sommer, damit das Holz ausreift+ im nächsten Jahr Blüten erscheinen. Am besten an Südhauswand. dürreresistent Ist zwar selbstfruchtbar, der Ertrag & die Nussgröße verdoppeln sich bei Fremdbefruchtung. Nach 10-20 Jahren ausgewachsen. Vermehrung: Samen, Wurzelschnitte, Stecklinge, Ableger
Herkunft & Lebensraum
E. Asien - N. China.
In den trockenen Gebieten wachsen Dickichte in der Regel an schattigen Hängen.
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