Hanfpalme
Wächst das bei mir?
Hanfpalme ist nur bis Zone 8 winterhart und gedeiht dauerhaft im Freien nur in den mildesten Lagen – Weinbauklima, Ober- und Niederrhein, Küsten, Bodensee, Tessin. Sonst als Kübelpflanze mit geschützter Überwinterung.
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Steckbrief
- Familie
- Palmae
- Wuchsform
- Baum
- Wuchshöhe
- 12 m
- Kronenbreite
- 4 m
- Wachstum
- sehr langsam
- Lebensdauer
- 150 Jahre
- Erster Ertrag
- nach 10 Jahren
- Winterhärte
- Zone 8–11
- Schattentoleranz
- Halbschatten
- Boden
- Sand, Schluff, Lehm
- Bodenfeuchte
- halbfeucht – sehr feucht
- pH-Wert
- 5 – 7,5
- Synonyme
- T. excelsus. Chamaerops fortunei. C. excelsus.
Blüte & Ernte
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Blüte |
Nutzung
Essbar: Junge Blütenknospen werden gekocht und ähnlich wie Bambussprossen verwendet. Es scheint, dass auch frische Blüten und Endknospen verzehrt werden können.
Heilkunde: Die Blüten und der Samen der Pflanze haben adstringierende und blutstillende Eigenschaften. Die Wurzel oder die Frucht können als Verhütungsmittel verwendet werden, indem sie ausgekocht werden. Die Asche der seidigen Haare der Pflanze wirkt hämostatisch. Wenn sie mit kochendem Wasser vermischt werden, können sie zur Behandlung von Blutungen wie Hämopytsis, Nasenbluten, Hämatemesis, Blut im Stuhl, Metrorrhagie, Tripper und anderen Geschlechtskrankheiten eingesetzt werden.
Sonstige Nutzung: Die Fasern, die den Stamm umhüllen, werden zur Herstellung von Seilen und Stoffen verwendet. Die Fasern aus dem Blattstiel werden für die Herstellung von Bürsten, Seilen und groben Stoffen genutzt. Eine Matte wird aus der Rinde hergestellt, die mit einigen Stammfasern vermischt ist. Die Blätter werden zu Hüten, groben Mänteln und Fächern gewebt.
Besonderheiten
Besonderheiten: erträgt kurzzeitige Trockenheit, Staunässe & tiefe Temperaturen; Stark beständig gegen giftige Gase (Ruß, Schwefeldioxid, Fluorwasserstoff); In der Schweiz verwildert an gestörten Waldstandorten; Tr. fortunei wagnerianus ist eine robustere Form mit kleineren Blättern; Jungpflanzen nördlich der Alpen sind im Winter zu schützen;
Häufige Fragen
Hanfpalme: Wie groß wird die Pflanze?
Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) wächst als Baum und erreicht ausgewachsen etwa 12 m Höhe bei rund 4 m Breite. Das Wachstum ist sehr langsam.
Hanfpalme: Welchen Standort braucht die Pflanze?
Hanfpalme verträgt Halbschatten. Als Boden eignet sich Sand, Schluff, Lehm. Die Bodenfeuchte sollte im Bereich halbfeucht – sehr feucht liegen. Der pH-Wert darf zwischen 5 und 7,5 liegen.
Hanfpalme: Ist die Pflanze winterhart?
Hanfpalme ist für die Winterhärte Zone 8–11 angegeben und übersteht dort normale Winter im Freien.
Hanfpalme: Wächst die Pflanze in Deutschland?
Hanfpalme ist nur bis Zone 8 winterhart und gedeiht dauerhaft im Freien nur in den mildesten Lagen – Weinbauklima, Ober- und Niederrhein, Küsten, Bodensee, Tessin. Sonst als Kübelpflanze mit geschützter Überwinterung.
Hanfpalme: Wann ist die Blütezeit?
Die Blüte liegt in gemäßigtem Klima auf der Nordhalbkugel im Juni.
Hanfpalme: Ist die Pflanze giftig?
Für Hanfpalme ist keine Giftigkeit vermerkt. Verlass dich bei Wildpflanzen trotzdem nie allein auf eine Datenbank, sondern nur auf eine sichere Bestimmung.
Hanfpalme: Wozu lässt sich die Pflanze nutzen?
Bewertet auf einer Skala bis 10: Essbar 2/10, Heilkunde 4/10, Sonstige Nutzung 9/10.
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