Blauglockenbaum
Steckbrief
- Familie
- Paulowniaceae
- Wuchsform
- Baum
- Wuchshöhe
- 15 m
- Kronenbreite
- 10 m
- Wachstum
- sehr schnell
- Lebensdauer
- 100 Jahre
- Erster Ertrag
- nach 9 Jahren
- Winterhärte
- Zone 6–9
- Schattentoleranz
- volle Sonne
- Boden
- Sand, Schluff, Lehm
- Bodenfeuchte
- trocken – sehr feucht
- pH-Wert
- 5 – 8,9
- Synonyme
- Kiribaum, Kiri,
Blüte & Ernte
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
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| Blüte | ||||||||||||
| Fruchternte |
Nutzung
Essbar: Blüten (roh) im Salat mit Miso; Blätter gekocht als Notfutter. Verwende Blüten roh im Salat mit Miso und koche die Blätter als Notfutter.
Heilkunde: Blüten Hauterkrankungen; Blätter Wickel blaue Flecken, Abkochung Waschen fauler Geschwüren, Bl.-saft Warzen i Darmparasiten; innere Rinde Tinktur Fieber, Delirium Die Blüten werden bei Hauterkrankungen verwendet, die Blätter können für Wickel bei blauen Flecken, als Abkochung zur Reinigung fauler Geschwüre und der Blattsaft für die Behandlung von Warzen genutzt werden. Die innere Rinde wird zur Herstellung einer Tinktur gegen Fieber und Delirium verwendet.
Sonstige Nutzung: Blätter Viehfutter; Holz 70fm/ha/a (leichter, härter, fester als Fichte, schwer entflammbar, leicht zu bearbeiten, splittert nicht, gute Temperaturisolierung, schön, insektenresistent); Haus-, Schiff-, Saunabau, Surfbretter, Möbel, Werkzeuggriffe, Musikinstrumente; Brennholz, Holzkohle (Feuerwerk), Humusaufbau, Zierde und Duft.
Anbau
Benötigt einen tiefen, mäßig fruchtbaren, feuchtigkeitsbewahrenden, aber gut durchlässigen Boden an einem sonnigen, geschützten Standort. Die Pflanzen sind tolerant gegenüber Luftverschmutzung. Es handelt sich um eine sehr dekorative und schnell wachsende Pflanze. Die Blütenknospen bilden sich im Herbst und können bei mildem Winterwetter zu vorzeitigem Wachstum angeregt werden, das dann anfälliger für Frostschäden ist. Die Blütenknospen sind winterhart bis etwa -15°C im Ruhezustand. Jungpflanzen, insbesondere Sämlinge unter 2 Jahren, sind bei Frost empfindlich. Sie blühen in maritimen Zonen nicht zuverlässig, vermutlich aufgrund unzureichender Wärme und Trockenheit im Sommer. Die Zweige neigen dazu, brüchig zu sein. Die Blüten haben einen zarten, süßen Duft. Bäume können jährlich auf Stock gesetzt werden, sie produzieren dann sehr kräftiges Wachstum mit Blättern von bis zu 1 Meter Breite. Pflanzen dieser Gattung sind bemerkenswert resistent gegen den Hallimaschpilz.
Vermehrung
Samen - am besten sofort nach der Reife in einem Kalthaus aussäen. Gelagerten Samen im Spätwinter in einem Gewächshaus bei 15 - 20°C aussäen. Die Samen benötigen Licht zur Keimung. Die Keimung ist fair bis gut. Wenn die Sämlinge groß genug sind, pikieren Sie sie in einzelne Töpfe und lassen Sie sie im Gewächshaus über ihren ersten Winter wachsen. Pflanzen Sie sie im späten Frühling oder frühen Sommer, nach den letzten erwarteten Frösten, an ihren endgültigen Standort. Stecklinge von halbreifem Holz, 5 - 8 cm mit einem Absatz, im Juli/August in einem Rahmen schneiden. Überwintern Sie im ersten Jahr in einem Kalthaus und pflanzen Sie sie im späten Frühling aus. Wurzelschnitt 4 cm lang im Dezember. Gute Erfolgsquote.
Besonderheiten
Besonderheiten: bietet HangErosionsschutz+reichen Mulch; braucht Windschutz & entwässernde, leichte, gerne tiefe/gestörte Böden; mag heiße Sommer; In Japan zur Geburt(Tochter) gepflanzt & zur Hochzeit gefällt+geschreinert; Kiri (jap. = Schneiden) → Kurzumtrieb; Aggressive Wurzeln! Hybr.zücht. Nordmax21® Weltrekord; 6m/Jahr; +Agroforst;
Herkunft & Lebensraum
E. Asien - China.
Wälder, 1300 - 2000 Meter in Westchina.
⚠️ Gefahren
Giftigkeit: leicht giftig
Der Pflanze enthält einige potenziell giftige Verbindungen. Es ist wichtig, Vorsicht walten zu lassen, wenn man mit dieser Pflanze umgeht.
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