Kahle Drillingsblume
Steckbrief
- Familie
- Nyctaginaceae
- Wuchsform
- Strauch
- Wuchshöhe
- 5 m
- Kronenbreite
- 4 m
- Wachstum
- schnell
- Lebensdauer
- 55 Jahre
- Erster Ertrag
- nach 2 Jahren
- Winterhärte
- Zone 9–11
- Schattentoleranz
- leichter Schatten
- Boden
- Sand, Schluff, Lehm
- Bodenfeuchte
- sehr trocken – feucht
- pH-Wert
- 5,5 – 7,5
- Synonyme
- G. chilensis. G. scabra.
Blüte & Ernte
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Blüte |
Nutzung
Heilkunde: Atemwegserkrankungen: Extrakte aus Blättern und Blüten werden zur Linderung von Husten, Asthma, Bronchitis und Heiserkeit eingesetzt. Sie werden oft als Tee aufgebrüht. Entzündungshemmend: Der Pflanze werden entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben. Antibakteriell/Antiviral: Traditionell wird sie zur Behandlung von Infektionen und Fieber eingesetzt. Studien deuten auf gewisse antimikrobielle Eigenschaften hin, die aber weiterer Forschung bedürfen. Wundheilung: In einigen Gegenden wird der Saft oder Umschläge aus den Blättern zur Unterstützung der Wundheilung verwendet.
Sonstige Nutzung: Zierpflanze: Dies ist ihr wichtigster Nutzen weltweit. Sie wird wegen ihrer spektakulären, langanhaltenden Blütenpracht in Gärten, Parks und als Kübelpflanze in vielen Klimazonen angebaut. Sichtschutz und Hecke: Aufgrund ihres schnellen und dichten Wuchses eignet sie sich hervorragend als natürlicher Sichtschutz an Zäunen, Wänden und Pergolen. Erosionsschutz: In manchen Regionen wird sie an Hängen gepflanzt, um mit ihrem Wurzelsystem den Boden zu befestigen und Erosion zu verhindern.
Herkunft & Lebensraum
Brasilien
Küstenwälder, Hänge, Mesas (Tafelberge) und gestörte felsige Böden.
⚠️ Gefahren
Die Bougainvillea glabra enthält Saponine und kann bei Hautkontakt sowie bei Verschlucken Probleme verursachen: Hautreizungen (Dermatitis): Der Pflanzensaft, insbesondere der in den Blättern und Stielen enthaltene, kann bei empfindlichen Personen zu allergischen Reaktionen, Rötungen, Juckreiz oder Blasenbildung führen. Es wird empfohlen, beim Schneiden der Pflanze Handschuhe zu tragen. Vergiftungssymptome bei Verschlucken: Alle Pflanzenteile (Blätter, Blüten, Stängel) sind leicht giftig. Bei der Einnahme durch Menschen oder Haustiere (Hunde, Katzen) können Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Magenverstimmungen und Durchfall auftreten. Die Toxizität wird meist als gering bis mäßig eingestuft, es sind jedoch keine tödlichen Vergiftungen bekannt. Dornen: Die physische Gefahr durch die scharfen, spitzen Dornen sollte nicht unterschätzt werden. Sie können schmerzhafte Wunden verursachen und das Risiko von Sekundärinfektionen bergen.
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